Gestellte Fragen bei der MPU sicher beantworten

Im verkehrspsychologischen Gespräch möchte der zuständige Gutachter einige wichtige Kernfragen beantwortet haben. Mit diesen möchte er aufdecken, ob sich der Beschuldigte geändert hat und ob sich seine Grundeinstellung zu einer bestimmten Sache und zu seinem Delikt geändert hat. Heißt im Klartext, wer wegen Alkohol- oder Drogenmissbrauch seinen Führerschein verloren hat, muss nachweisen, dass er nichts mehr in der Richtung konsumiert. Dies geht nicht von heute auf morgen und es ist immer zu empfehlen, frühzeitig mit entsprechenden Vorbereitungen zu beginnen. In der Regel handelt es sich bei MPU Fragen vor allem um diese vier Fragen, die jeder Gutachter nur anders verpackt:

  • Sind die tieferen Ursachen der Anlasstat bekannt?
  • Ist ausreichend Motivation für eine Änderung des Verhaltens vorhanden?
  • Wurde das Verhalten bereits geändert?
  • Ist die Änderung in einem stabilen Maße?

Nur wer diese Fragen so beantwortet, dass der Gutachter zufrieden ist, hat seine MPU bestanden. Viele Betroffene sind überfordert und alleine bei der Vorstellung zu diesem Test zu müssen steigt der Blutdruck. Doch es gibt viele Möglichkeiten sich vorzubereiten. Einzelgespräche oder Gruppengespräche bei einem Verkehrspsychologen sind der Beginn. Je nach eigenen finanziellen Mitteln wird das gewünschte Modell ausgesucht. Institute wie zum Beispiel Fahrschulen helfen bei den Vorbereitungen. Sie wissen genau, was in den MPU Fragen gefordert wird und bereiten ihre Schützlinge ideal auf die Prüfung vor.Wer sich Hilfe einfordert und ehrlich und offen in der Vorbereitung ist, braucht vor den MPU Fragen keine Angst mehr zu haben. Mit dem erlernten Wissen ist es einfach, die Gutachter von sich selbst zu überzeugen. Auf diesem Weg erhalten Betroffene ihre Fahrerlaubnis viel schneller wieder zurück. Allerdings müssen sie sich im Klaren sein, der Ursache, welche Grund für den Entzug der Fahrerlaubnis war, abzuschwören.

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